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Klaus Fenner


K
laus Fenner (verstarb am 7. Februar 2005) stellt sein Wissen und seinen schier unstillbaren Wissensdrang zur Vervollkommnung des Klavieres großen Firmen zur Verfügung, ohne seinen eigenen Namen ins öffentliche Licht zu rücken. Seit den sechziger Jahren konstruiert er Klaviere für Firmen wie Pfeiffer, Yamaha, Samick, Ibach, May Sauter, Thürmer, Baldwin, Dietmann, Chappel, Seiler, Knight, Rhönisch usw. Er wird zum Weltreisenden des Klavierbaus und verkauft jedem seiner Auftraggeber das Neueste seines Wissens. Er gibt sich nie zufrieden mit dem was allgemein zwar anerkannt, jedoch nicht gut genug ist oder zumindest besser gemacht werden kann. Er sucht weiter nach Lösungen und erntet dabei nicht nur Beifall, denn ein ewiger Verbesserer ist für die, die einmal fertig sein wollen, lästig. Doch Klaus Fenner wird nicht fertig. Jede Lösung wirft neue interessante Fragen auf die ihn nicht wieder loslassen, bis diese gelöst sind und dann wieder neue Fragen aufwerfen. So entsteht Fortschritt.

In den letzten zwei Jahren findet das Wechselspiel von Frage und Antwort zunehmend in den Werkstätten der PIANOVA statt. Zu ersten mal baut Klaus Fenner sein eigenes Klavier, unter seinem Namen mit all seinem Wissen, das er sich in über 50 Jahren angeeignet hat. All diese Qualitäten werden jetzt zusammengeführt im fenner delta.

SCHLECHTE KONSTUKTIONEN KANN ICH NICHT ERTRAGEN ... NEHMEN SIE MICH BEIM WORT
Klaus Fenner 2

Klaus Fenner 3

Die Nuancierbarkeit des Tones war eine der Prämissen:
Es sollte voll und kräftig klingen, aber auch flüstern können. Der Ton sollte modulierbar bleiben, sowohl im pianissimo als auch im fortissimo. Das Instrument mußte nicht laut sein, aber ungewöhnlich aussagekräftig.